Schüco USC 65 wärmegedämmtes selbsttragendes Aluminium-Elementfassadensystem
als Elementfassade für mehrgeschossige Fassaden mit äußerem Glashalterahmen oder alternativ mit 2-seitiger SG-Verklebung und 2-seitigem Halterahmen zur horizontalen oder vertikalen Betonung der Fassade, raumseitiges Tragwerk mit 65 mm Ansichtsbreite (Elementstöße und Sprossen),
Konstruktionsmerkmale (Fassadentragwerk):
Das Tragwerk der Fassaden-Konstruktion besteht aus rechteckigen Mehrkammer-Hohlprofilen in Elementbauweise, mittels Eckverbindern mit SCHÜCO-Spritz- und Klebetechnik auf Gehrung gefertigt, wahlweise mit Sprossen, eingesetzt mittels T-Verbindern und Dichtstücken mit integrierten Abdichtungskanälen für die Abdichtung der H-Fugen. Die tragenden Profile, Bautiefe 125 mm oder 150 mm, werden raumseitig angeordnet und weisen umlaufend eine innere und äußere Ansichtsbreite bis 65 mm auf. Alle Profilkanten sind gerundet.
Baugrößen max. 2700 x 3600 mm, Elementgewicht bis 500 kg.
Kopplung der Elemente:
Die horizontale Elementkopplung erfolgt mittels Kopplungsdichtungen aus EPDM, die in die Dichtungsaufnahmenuten der Rahmenprofile einzusetzen sind. Die vertikale Elementkopplung erfolgt über die Befestigungslaschen, die Bestandteil der Elementaufhängungen sind, sowie über horizontalen Dichtungen. Die Kopplungsstöße der Dichtungen sind überlappend auszuführen, die vertikalen Kopplungsdichtungen überlappen die horizontalen Dichtungen (Satteldichtung und horizontale Kopplungsdichtung). Unten waagerecht ist außen eine durchlaufende Satteldichtung bei der Montage der Elemente anzuordnen und einzudichten. Dreiseitig umlaufend erhalten die Elemente außen eine toleranzausgleichende EPDM-Vorkammerdichtung, verarbeitet als dreiseitiger Dichtungsrahmen oder als Meterware mit Dichtungsecken. Diese Dichtung ist in die Außenschale des umlaufenden Rahmenprofils einzuziehen. Die Fixierung der äußeren Glasleiste erfolgt über eine Verschraubung oder alternativ über eine abschnittsweise PE-Schnur. Die inneren Rahmenprofile sowie die umlaufende äußere Glasleisten erhalten eine Farbbeschichtung wie im Abschnitt Oberflächenbehandlung näher beschrieben. Die horizontale Stoßfuge, (= vertikales Maß zwischen zwei übereinanderliegenden Fassadenelementen) kann Toleranzen, z. B. infolge Deckenbewegungen von ± 5 mm oder alternativ bis ± 7,5 mm aufnehmen (2 Varianten der entsprechenden Dichtungen).
Konstruktionsmerkmale (feststehende Verglasung, Rahmenlösung):
Zum Einsatz können Einfach- oder Isoliergläser, Glasdicke 22 bis 56 mm mit Thiokol- Randverbund gelangen. Die mechanische Befestigung des Isolierglases erfolgt über umlaufende, auf Gehrung gearbeitete Glasleisten. Die Glasleisten sind daher wahlweise in den Varianten ebene Glasleiste, U-förmige oder L-förmige Glasleiste ausführbar. Raumseitig und zu Außenseite werden die Iso-Scheiben mittels Glasanlagedichtungen aus EPDM fixiert und abgedichtet. Alle Glasscheiben, auch die der Einsatzelemente, sind in der gleichen Ebene angeordnet.
Konstruktionsmerkmale (feststehende Verglasung für vertikale Betonung der Fassade):
Zum Einsatz können Stufen-Isoliergläser (2-seitige Stufen) zwischen 32 bis 56 mm Glasdicke mit Silikon- Randverbund gelangen. Die Elemente sind werkseitig zu verglasen. Die mechanische Befestigung des Isolierglases erfolgt vertikal zweiseitig über Glasleisten und horizontal zweiseitig über die Verklebung des Stufen-Isolierglases mit dem Rahmenprofil. Die Glasleisten sind daher wahlweise in den Varianten ebene Glasleiste / U-förmige Glasleiste / ansichtsverkleinernde Glasleiste / L-förmige Glasleiste ausführbar. Alle Glasscheiben, auch die der Einsatzelemente sind in der gleichen Ebene angeordnet.
Konstruktionsmerkmale (feststehende Verglasung für horizontale Betonung der Fassade):
Zum Einsatz können Stufen-Isoliergläser (2-seitige Stufen) zwischen 32 bis 56 mm Glasdicke mit Silikon-Randverbund gelangen. Die Elemente sind werkseitig zu verglasen Die mechanische Befestigung des Isolierglases erfolgt horizontal zweiseitig über Glasleisten und vertikal zweiseitig über die Verklebung des Stufen-Isolierglases mit dem Rahmenprofil. Die Glasleisten sind daher wahlweise in den Varianten ebene Glasleiste / U-förmige Glasleiste / L-förmige Glasleiste ausführbar. Um die horizontale Stoßfuge abzudecken, kann horizontal eine ebene Deckschale eingesetzt werden, welche die Glasleisten und die Stoßfuge zweier übereinander liegender Elemente abdeckt. Alle Glasscheiben, auch die der Einsatzelemente sind in der gleichen Ebene angeordnet.